“Wir sind durch”, sagt Marco Hoffmann, Trainer des SV Fortuna Bottrop. Seine Mannschaft spielt eine erfolgreiche Rückrunde (10 Spiele, 7 Siege, 3 Unentschieden, 0 Niederlagen) und hat nach 27 Spielen schon 40 Punkte auf dem Konto, 15 Punkte mehr als der 1. FC Bocholt II auf dem Relegationsplatz. “Aufgrund unserer starken Serie haben wir uns wortwörtlich rauskatapultiert. Wenn wir in den letzten Spielen so weiter machen, können wir sogar so viele Punkte holen wie noch nie in der Bezirksliga.” Der SV Fortuna empfängt am Sonntag den Tabellennachbarn SC Bocholt. Die Gäste stehen mit 37 Punkten aus 26 Spielen einen Platz hinter der Fortuna auf Rang neun.

“Jetzt müssen wir versuchen, dass wir die Stimmung und die Motivation oben halten”, meint Hoffmann. Schließlich spiele seine Mannschaft jetzt nur noch um die “goldene Ananas”. Hoffmann stellt aber klar: “Wir wollen die Serie nicht einfach abschenken. Es macht aktuell einfach Spaß. Außerdem: Platz sechs und sieben sind noch in Reichweite.” Adler Osterfeld (6.) und der VfB Bottrop (7.) haben jeweils 45 Punkte, also fünf mehr als die Fortuna. Allerdings haben beide Mannschaften schon am Freitagabend gespielt. Wenn die Fortuna am Sonntag gewinnt, verkürzt sie den Rückstand auf zwei Zähler. Im Spiel gegen den SC Bocholt wollen die Bottroper aber nicht nur deswegen gewinnen. “Wir haben noch etwas nachzuholen”, sagt der Fortuna-Trainer. Seine Mannschaft verlor das Spiel in der Hinrunde mit 3:4. “Das Spiel dauerte gefühlt 100 Minuten und Bocholt macht mit einem späten und fragwürdigen Elfer das Siegtor”, erzählt Hoffmann. “Dieses Mal spielen wir zuhause und dieses Mal wollen wir die Nase vorn haben.” Sicher verzichten müssen die Bottroper auf die Brüder Dominik und Kevin Wenderdel, Marcel Leidgebel und Cem Sakiz. Topstürmer Emre Kilic wird am Sonntag wohl bei der Reserve aushelfen, die im Topspiel auf Tabellenführer SuS 21 Oberhausen trifft. Bericht: Aufm Platz, Steffen Ludwig