Gründung

In einer Gründungsversammlung im Jahre 1931 beschlossen 12 Bergmänner in einer Baracke auf dem Platz an der Tannenstraße die offizielle Gründung eines Fußballklubs. Der gegründete Fußballklub mit dem Namen Fortuna Gladbeck ging aus der Straßenmannschaft „Frischauf Bottrop“ aus der oberen Kappkolonie (die obere Zechensiedlung Rheinbaben) und der Hobbymannschaft „Grün-Weiß Bottrop“ aus der unteren Kappkolonie ( die untere Zechensiedlung Rheinbaben) hervor.

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An einem Herbstsonntag des Jahres 1931 wollte man sich nach dem Spiel treffen um Vorstand und Geschäftsführung zu wählen. Dieser sollte dann endgültig die Fortuna offziell beim Westdeutschen Spielverband melden. Veranstaltungsort des Gründungsdramas war der alte Platz an der Tannen- straße, genau da wo heute die Overbergschule steht. Genauer gesagt in einer Holzbaracke neben dem Fußballplatz.

Das Spiel gegen Blau- Weiß Hamborn wurde mit 7:1 verloren. Nach dem Spiel haben viele von den 35 Mitgliedern gesagt: „Mit sonne Krücken in einem Verband, nie und nimmer klappt dat!“ Von den 35 blieben letztlich nur 12 Mann übrig, wodurch man Mühe und Not hatte, für jedes Amt auch einen Mann zu finden. Für den nächsten Sonntag wurde dann ein leichter Gegner ausgesucht. Dabei war die Mannschaft gar nicht mehr komplett und ein Spieler von Schwarz- Weiß Gladbeck musste ausgeliehen werden. Mit 2:1 gewann man das Spiel und nach ein paar Tagen kamen dann auch die anderen zurück. Und so ging es dann los!

1932 - 1940

Die erste richtige Spielstätte nach dem Fußballplatz an der Overbeckschule, war die „Rebbelmundsche Wiese“. Ab 1932 spielte die Fortuna auf dem sogenannten „schrägen Platz“. Heute ist von dem Platz nichts mehr zu sehen, über der Spielfläche baute man die Autobahn (A2 OB- Hannover).

Mitte der dreißiger Jahre wurde Fortuna Gladbeck in Fortuna Bottrop umbenannt. Das unten- stehende Foto zeigt die erste Mannschaft vor dem ersten Spiel unter dem neuen Namen.

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1941 - 1950

Zwischen 1941 und 1947 ruhte der offizielle Spielbetrieb. Es musste „gestundet“ werden, wie es damals so schön hieß. Die Entwicklung des Krieges, vorallendingen die Einberufungen zur Wehrmacht und zum Arbeitsdienst ließen keinen offziellen Spielbetrieb mehr zu.

Nach 1945 änderte so mancher Verein seine Farbe. Das auch die Fortuna hier mitmachte, hatte rein technische Gründe und keine politischen. Die Vorkriegstrikotfarbe Blau- Weiß konnte einfach deshalb nicht aufrechtgehalten werden, weil keine Trikots mehr vorhanden waren. Neue Trikots mussten also her, aber woher nehmen, wenn nicht stehlen. Da hat dann irgendwer alte Nazifahnen an Land gezogen, die waren allerdings nicht nur braun, sondern hatten häufig auch die alten Reichsnationalfarben, schwarz-weiß-rot. Besonders das Rot passte im Hinblick auf Fortunas Steinzeit sehr gut. So wurden die Fahnen schließlich zu rot- weißen Trikots vernäht. Die neue Vereinsfarbe war geboren. Mit dem Spiel gegen SV 1911 Bottrop wurde nach dem Krieg 1946 ein neuer Anfang gemacht. Das Spiel wurde prompt 0:3 verloren, aber das Ergebnis war weniger wichtig. Viel wichtiger war die Tatsache, dass man wieder Fußball spielte.

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(obere Reihe v.l.): Franz Nowacki, Junggebauer, Kaczmarek, Eisenbart, Schindler (unten v. l.): Koczanski, Post, Krause, Nikolaus, Badkowiak, Burmeister; Außen flankieren: Zeugwart Rodemers (l.) und Mannschaftsbegleiter Josef Nowacki.

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Fortunas Spielklasse war die Bezirksklasse des Landesverbandes Westfalen. Später wurde man dann in den Landesverband rechter Niederrhein überführt. Für die Fortuna eine Veränderung, die sich nachteilig auswirkte, denn so musste in der ersten Kreisklasse weitergespielt werden.

Das nachfolgende Foto zeigt einen der früheren Nachkriegsvorstände. Der genaue Zeitpunkt dieser Aufnahme im Schatten der Fördertürme Rheinbaben, ließ sich nicht mehr ermitteln. Mit abgebildet ist auch der legendäre Vereinskassierer Hermann Eiden, der vom Gründungsdatum an sein Amt inne hatte. 1966 wurde Hermann beim überqueren der Horsterstraße von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. In seinen Armen befand sich, wie könnte es auch anders sein, die sonntägliche Vereinskasse.

Nachdem Fortuna 1947 unter skandalösen Umständen, ohne dass es sportlich gerechtfertigt gewesen wäre in die Kreisklasse absteigen musste (den gerüchten nach, soll der VfB damals seine Hände im Spiel gehabt haben), gings 1948 wieder aufwärts.

Zu Beginn der Saison gelang eine glatte Sensation. Der Trainer von Schalke 04 Dr. Langelt, wurde verpflichtet. Er arbeitete dann 2 Tage mit Fortuna und 3 Tage mit dem FC Schalke 04. Wieso der Coup gelang? Ganz einfach: Wer hatte, der hatte, das galt schon damals. Und Fortuna hatte: Wäsche, und Anzüge aus dem Textilhaus Franke, Kohlen und Schnaps vom Pütt. Und das reichte für die noch sehr maßvollen Ansprüche der Trainer. Der sportliche Erfolg blieb nicht aus. Bald wäre der Durchmarsch in die Gauliga gelungen, womit man dann mit dem VfB in einer Klasse gspielt hätte. Verheißungsvoller Beginn: Vor 3500 Zuschauern mit einem 2:0 gegen Rhenania. Es folgten noch ein paar Siege, aber leider alle unter Beteiligung von Karl Schneider, der vom SV 1911 herübergekommen war. Und mit der Bürokratie hatten die Fortunen schon damals nicht viel am Hut. Man hatte einfach übersehen, dass er noch gar nicht spielberechtigt war. Resultat: Punkteabzug und somit kein Aufstieg. Übrigens drängten nach dem 2:0 Erfolg über Rhenania 2500 Zuschauer in dem Garten der „Schattigen Buche“.

1951 - 1970

Sein 25- Jähriges Jubiläum feierte Fortuna 1957.
In dem recht pathetisch formulierten Vorwort heißt es:
25 Jahre Spielverein Fortuna Bottrop 1932  beweisen eine unermüdliche Arbeit für den deutschen Sport. Diese Begebenheit dürfte Anlass sein, eine kurze Rückschau zu halten.
Die nachfolgende Vereinsgeschichte soll all denen, die in unseren Reihen standen, denen, die noch im Verein sind, eine Erinnerung sein. Diese Schrift soll allen danken, die den größten Teil ihrer Freizeit für den Verein und dem deutschen Sport opferten.

Zugleich soll sie der Jugend und Mitgliedern Ansporn sein, all ihre Kraft zum Wohle des Vereins einzusetzen. Den Körper entwickeln durch Sport heißt den Geist stärken.
Vorsitzende damals waren Viktor Mikfeld und Karl Haßdenteufel. Das Vorwort zur Festschrift kam von Dr. Sievers, dem Bergwerksdirektor der Schachtanlage Rheinbaben.
Im Jahre 1969 installierten Spieler und Mitglieder des SV Fortuna Bottrop in Eigenregie eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz Rheinbaben. Alt- Fortune Karl Haßdenteufel streicht Bälle mit weißer Binderfarbe an, damit sie das Licht besser reflektieren.

>Manche Leute behaupten, beim Fußball zeige es sich, dass die Bevölkerung des Ruhrgebietes eine große Familie ist. Wer das untenstehende Bild näher betrachtet muss sich zugestehen, dass dieser Eindruck nicht so ganz falsch ist. So etwa im Jahre 1970, der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht mehr ermitteln, trafen sich zwei Altherren- Mannschaften auf dem Platz an der Rheinbabenstraße, um an einem Samstagnachmittag ein wenig Fußball zu spielen.

Dass der damals schon sehr populäre Torwart Norbert Nigbur dabei den Schiedsrichter mimte, gibt der Sache im nachhinein eine spezielle Färbung und stempelt diesen Samstagnachmittag zu einem durchaus bemerkenswerten Datum.

Ebenfalls auf dem Bild ist Ernst Pokarn. Bis heute besucht er mehrmals pro Woche den Rheinbabenplatz.

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(In trauter Runde v.l.): Edwin Galzinski, Kurt Anfeld, Lothar Albers, Horst Bessert, Ernst Pokarn, Fred Schlevinski, Herbert Dickgräber, Franz Nowacki, Harry Zingel, Norbert Nigbur, Hans Wawrziniak

1971 - 1980

Malessa

Immer da, wo es brennt: Malessa kümmert sich um den verletzten Torwart Albani.(Andre Albani ist heute Sportlicher Leiter der Senioren)

Die Jahre 1975 bis 1979 wurden maßgeblich vom damaligen Trainer Helmut Malessa beeinflusst. Mit Ihm stieg die Mannschaft 1976 in die Bezirksliga auf; mit Ihm erreichte sie den schönen 3:2 Erfolg beim Verbandsligisten FC Bocholt und fast wäre sie auch fast im Durchmarsch wieder aufgestiegen.

Nicht nur wegen des großartigen Spiels, bei dem die Zuschauer nicht einen Moment spürten, dass es sich um Mannschaften handelte, zwischen denen drei Spielklassen standen. Sondern auch vor allen Dingen wegen dem Hattricks von Rainer Will. Der imponierte den Bocholter Halbprofis derart, dass sie ihn vom Fleck weg einkaufen wollten. Das knappe Scheitern an der Einkaufsmannschaft SuS Klosterhard war zwar bedauerlich, dennoch kam das Abschneiden von Fortuna im 76er Pokal einer Sensation nahe. Auch die Meisterschafts- Saison verlief außerordentlich erfolgreich. Als Neuling mischte man oben erfolgreich mit und schließlich war es ein einziger Punkt, der verhinderte, dass innerhalb von 2 Jahren der Sprung von der Kreisklasse in die Landesliga geschafft wurde. Noch heute sieht man Helmut Malessa oft auf der Sportanlage Rheinbaben.

Die Saison 1979/1980 war die erfolgreichste. Es kann sicherlich kein Zweifel bestehen: Die Saison 1979/1980 war ein Glanzlicht in der Vereinsgeschichte. Mit beiden Mannschaften stieg man auf, die 1.Mannschaft mit 7 Punkten Vorsprung in die Landesliga, die Reserve sogar mit 10 Punkten Vorsprung in die Kreisliga A. Leider wurde der Erfolg an der Rheinbabenstraße nicht heimisch. In der nachfolgenden Landesligasaison war man schnell am Tabellenende zu finden, obwohl das aufgrund des Spielermaterials und der spielerischen Substanz gar nicht notwendig gewesen wäre. Der Rest ist bekannt: Mit der Trainerentlassung war praktisch der Schlußpunkt des Landesligagastspiels gesetzt. Zurück bleibt die Erinnerung an eine sehr schöne und erfolgreich abgeschlossene Saison mit zwei Meistermannschaften in einem Hause.

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Aufstiegsmannschaft v.l.: R.Leichtfuß, M. Hendricks, W. Schulte, D. Schiel, H. Hannig, L. Didat, D. Stuchlik, Masseur P. Baranowski, Untere Reihe v.l.: A. Basan, Spielertrainer F. Strzelczyk, R. Will, J. Walloscheck, D. Kleinebeck, D. Fest, R. Brückner

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SV Fortuna 2 v.l.: Finkenstädt, Ruß, A Stempniak, Hübsch, Schulte, H. Braun, N. Schug, Kleinebeck, Sekula; Untere Reihe v.l.: Dähn, Kupka, Trienens, Ronzola, Slottki, Kneppen, Fest, Rieke (Betreuer)

1981 - 1990

Nach den Abstiegen aus der Landes- und Bezirksliga ist die Mannschaft in die Kreisliga A wieder gefestigt. Das Fortunen- Team gab mit dem Gewinn der Stadtmeisterschaft einen respektablen Einstand in das Spieljahr 1983/1984. Hier wurde der große Favorit VfB Bottrop mit 4:1 entzaubert. Der Aufstieg in die Bezirksliga schien greifbar, doch am Saisonende war das Ziel nicht erreicht. Also entließ man Adolf Winkler und verpflichtete Helmut Malessa, der nach 5 Jahren in seine alte Heimat zurückkehrte.

Mit Malessa  fing alles auch sehr vielversprechend an. So siegte man im Pokal gegen hochdotierte Mannschaften wie SG Osterfeld, Rheingold Emmerich und Buschhausen 1912. Die Pokal- Saat schien zu gedeihen. Tüchtig geerntet werden sollte in der nächsten Runde auf Verbandsebene, so fuhr man am 23.12.1984 zum Verbandsliga- Spitzenreiter Hamborn 07. Eine Stunde lang konnten die rund 300 Fortunen- Fans auf eine vorgezogene Bescherung hoffen, verteidigte die Malessa- Elf bis zu diesem Zeitpunkt mit Glück und Geschick ein überraschendes 1:1. Durch zwei Abwehrschnitzer verlor man 4:1. Trotzdem erntete man doch reichlich Lob und Respekt und trat erhobenen Hauptes die Heimfahrt an.

Auch die zweiten Tabellenplätze in dieser Saison und in der Saison 1985/1986, die nicht zum Aufstieg führten, waren letzte Höhepunkte der 80er Jahre.

Im Frühjahr 1987 wurde das neue Vereinsheim eingeweiht, da das alte Holzhaus einem Feuer zum Opfer fiel. Die Ursache für den Brand wurde nie gefunden. Hinter der hohlen Hand spricht man auf Rheinbaben immer noch von Brandstiftung.

In den Jahren 1986/87 mit Malessa, 1987/88 mit Rolf Swynti, 1988/89 mit Helmut Kalhöfer, 1989/90 und 1990/91 mit Robert Duda, kämpfte der Verein gegen den Abstieg aus der Kreisliga A.

In der Saison 1989/90 stieg die zweite Mannschaft in die Kreisliga B auf.

Besonderszu erwähnen wäre noch der Kampf gegen den Zwangsabstieg in der Saison 1989/1990 in die Kreisliga B. Nach zähem juristischen Tauziehen wird die Kreisliga A auf 17 Vereine erhöht. Ebenfalls hilfreich war eine Unterschriftenaktion, an der sich viele Bottroper und Oberhausener Vereine beteiligten. Auszug aus der WAZ am 07.06.1990:

„Grund für das Nachspiel am grünen Tisch war ein Protest der Vonderorter. Der Klub warf der Reserve von BW Oberhausen vor, in den letzten vier Begegnungen einen nicht spielberechtigten Kicker aus der „Ersten“ eingesetzt zu haben und der Ausschuss gab den Vonderortern jetzt Recht. Die Folge: BW Oberhausen II verliert 5 Punkte und ist erstr Absteiger. SV Vonderort und PSV Oberhausen werden jeweils 2 Zähler gutgeschrieben und bleiben ohne Relegationsspiele in der Kreisliga A – und Fortuna Bottrop verliert als „weinender“ Dritter die Relegationschance und steigt als zweiter Verein ab.“

1991 - 2000

Auch in der darauffolgenden Saison unter Halmut Kalhöfer (1991/1992), der ab April 1992 von Otto Annuss abgelöst wurde, kämpfte dr Verein gegen den Abstieg aus der Kreisliga A. Am Ende reichte es zum rettenden 14ten Tabellenplatz. Die Teams in der Saison 1991/1992:

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1.Mannschaft stehend v.l.: H. Kalhöfer, S. Regniet, F. Dähn, D. Lüdke, M. Stempniak, U. Delfs, A. Ulinsky; Sitzend v.l.: M. Neumann, M. Ortmann, D. Pusch, A. Albani, S. Carl, M. Kinzel, R. Passlack

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2.Mannschaft stehend v.l.: M. Finkenstaedt, M. Hendricks, P. Gornik, R. Kliewe, O. Klein, S. Bayran, E. Sabrowski, H. Kamyczek, B. Brückner, P. Mathiszik; Sitzend v.l.: D. Zapecki, D. Olzowka, M. Hottkowitz, N. Arslan, R. Muth, M. Oezgün

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3.Mannschaft stehend v.l.: M. Pörschke, St. Rose, U. Kreienmeyer, D Bachhuber, M. Jacobs, H. Jacobs, M. Rieke, St. Große- Beck, M. Kühn, D. Arslan; Sitzend v.l.: H. Bahadir, D. Durak, J. Cir, E. Celik, J. Ok, D. Zapecki

In der Saison 1993/ 1994 übernahm am Ende der 1 Halbserie ein alter Bekannter die Geschicke auf Rheinbaben. Helmut Malessa übernahm den Trainerposten von Franz Dähn. Am Ende sprang der 9. Tabellenplatz heraus. Im Jahr danach übernahm Armin Dörk die erste Mannschaft. Das Ziel der Saison 1994/1995 hieß oberes Mittelfeld. Zu erwähnen ist noch der erste Einsatz in den Senioren von Roman Strzodka (heute R. Kaiser). Der frühere Joung- Star spielt noch heute für die Fortuna. Unzwar in der dritten Mannschaft. Am Ende der Saison belegte man einen ernüchternden 14. Platz in der Kreisliga A.

Auch in der Saison 1995/1996 sicherte man sich erst spät den Klassenerhalt. Man beendete unter dem neuen Trainer in dieser Saison Klaus Kuschewitz die Saison auf dem 12 Tabellenplatz. Mit Klaus Kuschewitz ging man auch in die zweite Spielzeit.

Die Hinrunde der Saison 1996/1997 wird vielen in Erinnerung geblieben sein, denn man schloss diese mit 6 Punkten aus 16 Spielen ab. Somit war man verdientes Schlusslicht der Kreisliga A. Nach 20 Spielen und 7 Punkten war dann schluss für Klaus Kuschewitz.

Der neue Fortunen- Trainer war ein Altbekannter: Helmut Malessa. Auch er konnte den Abstieg aus der Kreisliga A nicht entgegenwirken und somit musste man den harten Weg in die Kreisliga B antreten.

Die Kreisliga B Saison 1997/1998 wurde mit einem neuen Trainer begonnen. Patrick Gödecke sollte die Rheinbaben wieder in die Kreisliga A führen. Nach 5 Spieltagen warf der Trainer das Handtuch wegen beruflicher Gründe. Ab dem 5 Spieltag war auch die Saison für die Fortuna gelaufen. Alle Anstrengungen brachten keinen Erfolg. Die Fortuna stieg in die Kreisliga C ab.

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Fortunen-Youngster Roman Strozdka in der Partie gegen den SV Vonderort (1:4). Bis zur Saison 12/13 war Strozdka noch im Einsatz der dritten Mannschaft.

Zeitung
Neuanfang

Mit dem neuen Trainer Christian Gräwingholt wollte man schnellstmöglich wieder in die Kreisliga B. Die erste Mannschaft spielte nun in der Grp. 3 und die zweite Mannschaft in der Grp. 2 der Kreisliga C. Beim SV Fortuna lagen Freud und Leid nah beisamen. Während die „Erste“ gegen die dritte Mannschaft von Sterkrade- Nord mit 2:4 unterlag, besiegte die „Zweite“ SV Vonderort III mit 6:0. Am Ende der Saison schaffte es der SV Fortuna in Gruppe 2 der Kreisliga C zur Meisterschaft. Nach einjähriger Abstinenz war der SV Fortuna wieder in der Kreisliga B.

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Aufstiegsteam stehend v.l.: Betreuer Lutz Radetzki, Torsten Mileszewski, Michael Lewandowski, Christian Schmidt, Stefan Panus, Michael Mierzowski, Thomas Pasternok, Uli Fleischer, Trainer Gräwingholt; unten v.l.: Marco Oehlert, Andreas Staufermann, Michael Szczepaniak, Marco Gräwingholt, Roman Strzodka, Dirk Zapecki u. Robert Drab

In der Saison 1999/2000 übernahm Robert Duda das Ruder beim SV Fortuna. Nach dem Wieder- aufstieg wollte man auch in der Kreisliga B wieder oben mitmischen. Am Ende sprang der 7 Tabellenplatz heraus, man verlängerte mit Duda. Ein bitterer Beigeschmack der Saison war die Brandstiftung am Materialcontainer. Ein Container am Vereinsheim brannte vollständig aus.

Mittelfristig wollte man wieder in die Kreisliga A, erklärte der neue Vorsitzende des SV Fortuna Lutz Radetzki. Somit rüstete man in der Saison 2000/ 2001 den Kader mit elf neuen Spielern auf. Viele davon aus der eigenen Jugend. Auch unter den Neuzugängen aus der Jugend: Marco Hoffmann (heute Trainer der ersten Mannschaft) und Mirko Krause (heute Spieler in der 3.Mannschaft). Bis zum sechsten Spieltag blieb man ungschlagener Tabellenführer, dennoch reichte es am Ende der Saison nicht für den Aufstieg. Man wurde dritter in der Kreisliga B. Neben dem Platz spendete ein längjähriges Mitglied drei neue Übersee- Container. Diese füllten ab diesem Zeitpunkt das Loch, was die Brandanschlag auf die früheren Container verursacht hatte.

2001 - 2010

Vor der Saison 2001/ 2002 äußerte sich Fortunen Trainer Robert Duda so in der WAZ: ,,Nach dem undankbaren dritten Platz in der vergangenen Saison wird nun der Aufstieg in die Kreisliga angepeilt! Wir wollen es endlich packen!“ Nach einem durchwachsenden Start in die Saison setzte man sich ab dem dritten Spieltag an die Tabellenspitze. Am 26ten Spieltag war es dann endlich soweit. Die Fortuna stieg wieder in die Kreisliga A auf.

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Mannschaft im Aufstiegsjahr: M.Hoffmann, M. Oehlert, S. Jörgensmann, M. Petritt, S. Panus, S. Kucharczyk, A. Felter, F. Metzdorf, S. Inam, B. Kracke, N. Aslantin, A. Stauver- mann, B. Nawarecki, S. Nawarecki, E. Eskin, D. Van Bruck, B. Ressnik, B. Gömez, F. Zie- bart, T. Macioszek, M. Jacobs, N. Asri, P. Philippcczyk, R. Strzodka, R. Drab, Ö. Basar, M. Marcinkowski, D. Borchert, S. Plura, H. Yilmaz, A. Kischka

In der Folgesaison 2002/ 2003 etablierte sich die Mannschaft des SV Fortuna Bottrop um Robart Duda in der Kreisliga A im Mittelfeld. Am Ende der Saison belegte man den 8. Tabellenplatz. Ein Jahr später, in der Saison 2003/ 2004, wollte man weiter in der Tabelle klettern. Man verbesserte sich um einen Tabellenplatz zum Vorjahr und landete auf dem 7.Platz. Herausstechend war der junge Stürmer der Fortunen, Sebastian Woelki (Heute 2.Mannschaft). Er erzielte in der kompletten Saison 20 Treffer für die Fortuna und war somit Topscorer auf Rheinbaben.

Die Saison 2004/2005 ging mit der Grundsteinlegung des neuen Vereinsheims des SV Fortuna los. Bürgermeisterin Cornelia Ruhkemper legte den Grundstein auf Rheinbaben im Juli 2004. Zur Winterpause belegte man den 9. Tabellenplatz. Kurze Zeit später hörte Robert Duda nach sechs Jahren auf: „Die Zusammenarbeit mit Ihm war und ist außergewöhnlich gut. Die Mannschaft braucht aber neue Impulse und daher haben wir uns einvernehmlich zu diesem Schritt entschlossen“, so der Vorsitzende Dr. Fleischer. Ab dem 21ten Spieltag stand Jürgen Sekula als neuer Trainer am Spielfeldrand. Am Ende landete man auf dem 5. Tabellenplatz.

Unter Jürgen Sekula holte man in der Saison 2005/2006 gleich 14 neue Spieler nach Rheinbaben. Nach den Abgängen von Spielern wie Fabian Blanik oder Sebastian Woelki zum VfL Grafenwald, holte man altbekannte Gesichter wie Marco Hoffmann, Christian Schmidt vom SV Vorwärts zurück. Die Saison schloss man auf Platz 7 ab. Ein Jahr später mischte man im unteren Mittelfeld der Tabelle rum. Am Ende wurde man doch noch auf den ersten Abstiegsplatz durchgereicht. Jürgen Sekula wurde während der Saison entlassen, es folgte Ralf van Niersen der bis dahin die zweite Mannschaft trainierte. Trotzdem stieg man am Ende als 14ter der Kreisliga A ab.

In der Folgesaison wollte man sofort wieder in die Kreisliga A aufsteigen. Man holte Bodo Flamme nach Rheinbaben. Dieser musste aber nach kurzer Zeit sein Amt aus privaten Gründen räumen, als Interimstrainer übernahm Helmut Malessa die erste Mannschaft. Nach der Winterpause wurde Melvüt Ata Cheftrainer. Der Aufstieg wurde kanpp verfehlt und man landete auf dem dritten Tabellenplatz. Der VfL Ebel stieg vor dem zweitplazierten FC Batenbrock in die Kreisliga A auf.

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Ab der Saison 2008/2009 trug dann auch die Arbeit Ata’s endlich Früchte. Die Mannschaft hielt sich wacker mit GW Holten an der Tabellenspitze. Am 28ten Spieltag kam es dann zum Entscheidungsduell in Holten. Der Sieger sollte sich in der Tabelle absetzen und den Aufstieg planen können. Die Fans der Fortuna reisten mit einem gescharterten Fanbus nach Holten. Nach diesem Spiel liefen die Tränen bei den Fortunen, die Fortuna verlor in einer hart umkämften Partie 3:2. Somit stieg Holten am Ende der Saison auf, die Fortuna musste nochmals ein Jahr in der Kreisliga B nachsitzen.

In der Saison 2009/2010 war es dann endlich soweit! Die Ata- Truppe stieg vorzeitig am 26ten Spieltag in die Kreisliga A auf. Mit 80 Punkten und einem Torverhältnis von 177 zu 20 war die Sensation perfekt. Ungeschlagen freute man sich auf die anstehende Saison in der Kreisliga A.

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2011 - *****

Nach dem Aufstieg im vergangen Jahr wollte man nun in der Saison 2010/2011 sich gut in die Kreisliga A etablieren. Am Ende der Spielzeit belegte man einen passablen 7. Tabellenplatz. Mit Mevlüt Ata verlängerte man dennoch nicht, der Nachfolger hieß Marco Hoffmann.

In der Saison 2011/2012 versprach sich der Vorstand von Hoffmann frischen Wind aus der Jugend und neue Impulse. Viele Jugendspieler verstärkten die Seniorenmannschaften. Hoffmann setzte auf die Jugend in der Spielzeit 11/12. Am Ende wurde man 5ter in der Kreisliga A. Die Verjüngungskur des SV Fortuna hatte Früchte getragen. Hoffmann versprach, dass man noch nicht am Ende dieser Entwicklung sei und man noch viel mehr erreichen könne.

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Der Hobbyligaverein Union Bottrop 2010 wird ab der nächsten Spielzeit die vierte Mannschaft des SV Fortuna Bottrop. Somit stellt die Fortuna in der nächsten Saison 4 Seniorenteams.

In der Sommerpause begann endlich die Umwandlung der Sportanlage Rheinbaben von einem Tennenplatz zum Kunstrasenplatz. Der Umbau läuft auf Hochtouren. Bis zur Winterpause werden alle Spiele der vier Seniorenteams und der Jugend auswärts ausgetragen. Trainiert wird auf dem Platz der Körnerschule.

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Auch in dieser Saison 2012/2013 versuchte die Truppe um Marco Hoffmann in der Kreisliga A in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Neben vielen Neuzugängen aus der eigenen Jugend kommen auch viele Rückkehrer nach Rheinbaben zurück. Man spielte eine super Saison, dennoch betrag der Rückstand kurz vor Ende der Saison 8Pkt. auf Concordia Oberhausen und den damit verbundenen Aufstiegsplatz. In den letzten Spielen strauchelte Concordia und die Fortunen spielten konstant bis zum Ende weiter.  Einen Spieltag vor Ende der Saison war der Aufstieg in die Bezirksliga nach 30 Jahren Abstinenz geschafft. Es reichten 75 Punkte für Tabellenplatz zwei!

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Die erste Mannschaft spielte eine robuste erste Saison 2013/2014 in der Bezirksliga. Platz 6 war das Endresultat einer guten Arbeit auf Rheinbaben. In dieser Saison schaffte die dritte Mannschaft um Trainer Jürgen Skoda die Sensation. Die dritte Mannschaft stieg als Meister der Kreisliga C ungeschlagen mit 70. Punkten auf. Die mit Alt-Fortunen gespickte Mannschaft zeigte durchgehend eine vorbildliche Leistung in disziplin und Kampfgeist. Am Ende wurden diese Tugenden belohnt und man spielte in der nächsten Saison wie die 2.Mannschaft in der Kreisliga B.

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Das Aufstiegsteam: André Stoffel, Philipp Mohr, Markus Dziwisch, Patrick Herden, Trainer Jürgen Skoda, Patrick Paschmann, Timo Schieweck, Marcel Herrmann, Alex Wex, Mirko Krause, u.l.: Henning Ritter, Roman Strozdka, Max Merfeld, Marc Schmiedecke, Marcel Kämmler, Marcel Milbrandt, Sven Kämmler, Fabian Fabian, Chris Martin, Gerrit Plenge, Leon Bockholt, Martin Thull, Chris Braun, Stefan Braun, Lukas Piatek, Benjamin Braun, Rene Blesing, Marco Panus, Chris Malzhan, Dennis Berkels, Antonio Schmidt, Kevin Schweitzer, Jan Sieraczek, Matthias Lücke