Trainer Sebastian Stempel sieht im Auftaktgegner aus Oberhausen einen Ligafavoriten. Formkurve der Fortuna zeigt nach oben.

Die sechste Bezirksligasaison ist für den SV Fortuna Bottrop eine ganz besondere, denn zum ersten Mal seit vielen Jahren gehen die Rheinbaben mit neuen Gesichtern an der Seitenlinie ins Rennen. Das bis dato erfolgreiche Trainergespann Marco Hoffmann und Sascha Wisniowski, welches die Fortunen aus der Kreis- in die Bezirksliga führte, hatte sich mit dem Ende der zurückliegenden Saison verabschiedet. Das Gespann wurde ersetzt durch Sebastian Stempel und Christian Schmidt, die beide bereits eine Vergangenheit als Fortunen haben. „Nun freuen wir uns auf den Start“, so Stempel.

Gegner bei Standards gefährlich

Dieser hält für den SV Fortuna aber umgehend eine knifflige Aufgabe parat, denn für die Rheinbaben geht es am Sonntag (15.15 Uhr) auf der heimischen Anlage gegen den SC 1920 Oberhausen. „Für mich zählen die Oberhausener zu den Favoriten um den Aufstieg“, blickt Stempel auf den kommenden Gegner. „Der SC hat natürlich seine Stärken“, so der neue Fortunen-Coach weiter, „aber auch wir haben unsere Qualitäten.“ So wollen die Rot-Weißen den ersten Spieltag möglichst erfolgreich gestalten. Besonders in Erinnerung geblieben sind den Bottropern die gefährlichen Standards des Konkurrenten. Stempel: „Das ist durchaus eine Waffe. Und unser Gegner hat sich zur neuen Saison punktuell weiter verstärkt. Aber wir werden alles geben.“

Hoffnung bereitet dem Bezirksligisten auch die sportliche Steigerung in den jüngsten Wochen. „Wir haben zunächst etwas schwer in die Vorbereitung gefunden“, so Stempel; in den ersten Testspielen blieben Siege noch Mangelware, dadurch wirkte insbesondere die Defensive alles andere als sattelfest.

Formkurve zeigt nach oben

„Das hatte aber unter anderem personelle Gründe, ob beruflich oder urlaubsbedingt“, äußert sich Stempel. Dann verzeichneten die Fortunen aber einen Anstieg der Formkurve, die schließlich in überzeugenden Ergebnissen wie dem 5:1 gegen den VfB Kirchhellen resultierten. „Spieler und Ergebnisse wurden immer besser, weshalb ich mit den letzten Wochen zufrieden bin.“

Ähnlich positiv wertet Christian Schmidt die erste gemeinsame Zeit an der Rheinbabenstraße. „Ich kenne natürlich einige Leute noch aus meiner früheren Zeit hier, wir kamen und kommen gut miteinander klar.“ Nun freuen sich die neuen Macher auf Rheinbaben auf den Saisonstart. Dieser soll für den Vorjahressiebten gegen den SC 1920 möglichst erfolgreich verlaufen.

Bericht: Sebastian Goretzki (WAZ Bottrop)